Diese laufen nunmehr bereits im vierten Jahr und werden auch deshalb so gut angenommen, da auf gute Hinweise alsbald Taten folgen. Die Inhalte der persönlichen Gespräche mit dem Stadtoberhaupt werden notiert, in der Stadtverwaltung aufgearbeitet und wenn möglich umgesetzt. In jedem Fall erhalten die Gesprächspartner möglichst umgehend eine Antwort.
Wie beim ersten Besuch in Weibeck vor vier Jahren geht auch diesmal ums Dorfgemeinschaftshaus. Bereits auf den Weg gebracht ist der Innenanstrich des örtlichen Treffpunktes sowie das Aufstellen zweier zusätzlicher Bänke im Dorf über dem Weseraltarm. Auf der Wunschliste steht noch das Aufstellen von Fahrradständern am Dorfgemeinschaftshaus sowie kleinere Verschönerungsarbeiten. Eine Außenlaterne soll erneuert, ein Anstrich vorgenommen und ein Hinweisschild angebracht werden. Ein weiterer Punkt der vorgetragen worden ist, betrifft den Zustand der Rittergutstraße. Zahlreiche Schlaglöcher sind in der Straßendecke, eine Verfüllung ist notwendig. Tarik Oenelcin wird im Rathaus besprechen, wie und wann der Schaden behoben werden kann.
Mitglieder des Ortsrates und der Zukunftswerkstatt haben in Großenwieden Hochwassermarke an Laternen angebracht.© Peter Jahn
Noch in diesem Monat wird es eine weitere Bürgermeister-Sprechstunde geben. Dazu hat das Stadtoberhaupt nach Großenwieden eingeladen. Termin ist Freitag, der 13. März. Treffpunkt am Feuerwehrhaus. Wie Ortsbürgermeister Andreas Hage in der öffentlichen Sitzung des Ortsrates Großenwieden/Kleinenwieden bereits angekündigt hat, wird eine umfassende Information zur Hochwassersituation durch die Kommunale Umwelt-AktioN UAN e.V. angeschlossen. „In unregelmäßigen Abständen ist ein Teil der Ortschaft Großenwieden immer wieder vom Hochwasser betroffen – letztmalig zu Weihnachten 2023/2024. Dabei entsprach das Hochwasserereignis an Weihnachten einem maximalen 15-jährlichen Hochwasserereignis, einem HQ15. Vorausgegangen sind hohe Niederschläge von November bis Dezember. Die Niederschläge sind im Einzugsgebiet die höchsten seit Beginn der Wetteraufzeichnung gewesen. Allein, dank eines guten Schadensmanagements von Verwaltung, Bauhof und insbesondere des Einsatzes unserer Freiwilligen Feuerwehr hielten sich die Schäden in Grenzen“, führt Andreas Hage in der öffentlichen Sitzung aus.
„Hochwasserschutz fängt bei jedem selbst an. Ein jeder sollte deshalb im Rahmen seiner Möglichkeiten geeignete Vorsorgemaßnahmen ergreifen“, ist sich Hage mit Bürgermeister Oenelcin einig. Um zu sehen, wie hoch das Wasser an verschiedenen Stellen im Dorf bei einem HQ100 steigt, haben Ortsratsmitglieder in Zusammenarbeit mit der Zukunftswerkstatt in den gefährdeten Bereichen Hochwassermarken an öffentlichen Einrichtungen wie Straßenlaternen angebracht. Die Hochwasserstände für HQ100 sind dabei einem Berechnungsmodell entnommen und bieten keine endgültige Sicherheit, wie Andreas Hage betont, deshalb müsse jeder selbst entscheiden, ob eigene Maßnahmen sinnvoll sind. Der 13. März bietet eine gute Gelegenheit, mit dem Bürgermeister zu sprechen und sich gleichzeitig am Infomobil der Kommunalen Umwelt-AktioN zu informieren.