Das Ordnungsamt ist auch für die Schädlingsbekämpfung zuständig. 4058 Euro sind dafür aus dem Stadtsäckel geflossen. Malte Brosent macht in der Sitzung darauf aufmerksam, dass ab April 2026 generell kein Rattengift mehr an Privatpersonen ausgebeben werden darf.
Malte Brosent (Mitte) im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen des Fachdienstes Ordnung, Standesamt und Bürgerbüro.© Peter Jahn
Wer Trauungen anmelden oder Eheschließungen mitteilen will, kann dies seit geraumer Zeit über die Seite der Stadt Hessisch Oldendorf auf digitalem Weg tun. „Beides wird gut angenommen“, erklärt Malte Brosent. 93 Ehen sind in der Weserstadt geschlossen worden, acht davon nicht im Rathaus, sondern im Kapitelsaal in der Abtei des Stiftes Fischbeck, wo seit 2022 offiziell standesamtliche Trauungen möglich sind. Zur Bilanz des Bereichs Standesamt im Rathaus gehören sowohl Geburten als auch Sterbefälle. Da die meisten Mütter zur Entbindung in das Krankenhaus der Kreisstadt Hameln oder ins schaumburgische Vehlen gehen, wurden in Hessisch Oldendorf nur zwei Hausgeburten und zwei Meldungen von Geburten im Ausland registriert. Egal wo die neuen Erdenbürger zur Welt kommen, Bürgermeister Tarik Oenelcin lässt es sich in den allermeisten Fällen nicht nehmen, die Eltern zu besuchen, „um die kleinen Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt willkommen zu heißen“. Neben den freudigen Ereignissen stehen in der Statistik des Standesamtes auch 189 Sterbefälle.
Zum Abschluss des Berichtes, den Malte Brosent den Ausschussmitgliedern vorgelegt hat, noch einige Zahlen: Im Bürgerbüro sind vergangenes Jahr 1.639 Personalausweise und 902 Reisepässe ausgehändigt worden. Hinzu kommen 64 vorläufige Personalausweise und 16 Reisepässe. Der Ausblick auf das Jahr 2026 deutet auf viel Arbeit für Malte Brosent und den Fachdienst hin, denn es stehen mit dem Felgenfest und dem VW-Veteranentreffen im Juni zwei Großveranstaltungen an und auch die Wahl am September gilt es zu organisieren.