Was noch nachgerüstet wird, ist die TETRA-Alarmierung, wie Fachdienstleiter Malte Brosent und Stadtbrandmeister Tobias Ebbighausen in der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Sicherheit, Recht und Digitalisierung ausführen. Diese spezielle Alarmierungsform steht für „Terrestrial Trunked Radio“ und ist ein besonderes digitales Funksystem, das in Deutschland unter anderem von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten in Notfällen und um Einsätze zu koordinieren eingesetzt wird.
Auf den Dächern der Feuerwehrhäuser in Krückeberg, Höfingen und Wickbolsen sind die Sirenen installiert.© Peter Jahn
Mit den neuen Sirenen in den drei Dörfern nördlich der Weser können künftig nahezu alle Stadtteile bei Gefahr gewarnt werden. Lediglich für Wahrendahl im Südwesten der Stadt ist die Installation noch geplant. Dort soll die Sirene am Funkmast angebracht werden; die abschließende Abstimmung steht jedoch noch aus. Wie Ausschussmitglied Heinz-Otto Hoppe erläuterte, ist der Funkmast selbst bislang noch nicht in Betrieb. Zur Herstellung der Verbindung fehlt derzeit noch ein Glasfaserkabel.
Die Sirene in Fuhlen wird Ende März oder Anfang April ausgetauscht sowie die in Rumbeck wieder instandgesetzt, wie Malte Brosent wissen lässt. Außerdem sei geplant, „ein aktuelles Verzeichnis und eine Wartung aller Sirenen im Stadtgebiet mit festgelegten Wartungsintervallen zu erstellen, um rechtzeitig zu sehen, welche in absehbarer Zeit ersetzt werden müssen“. Damit sollen „bei der derzeit langen Vorlaufzeit am Ende stets alle Sirenen auf aktuellem Stand, beziehungsweise in einem Zustand sein, bei dem keine kurzfristigen Ausfälle eintreten werden“, erklärt der Fachdienstleiter. Ein Vorhaben der Stadtverwaltung, das alle Mitglieder des Fachausschusses sowie Stadtbrandmeister Ebbighausen und seine Stellvertreter Jürgen Battermann und Marco Meier in der Sitzung ausdrücklich begrüßen.