Der Neubau in der Südstraße hat einen eigenen Stromkreis und Zähler. Nun liegt die erste Auswertung des Stromverbrauchs vor. Erfreut kann Bürgermeister Oenelcin mitteilen, dass rund 4.700 Euro eingespart worden sind. In der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Bau, Umwelt- und Klimaschutz erklärt Fachbereichsleiter Heiko Wiebusch: „Die Auswertung des Stromverbrauchs im Neubau des Rathauses zeigt deutlich die positiven Effekte der Anfang 2025 in Betrieb genommenen Photovoltaikanlage.“ Die Analyse, die Christian Bierstedt erstellt hat, kommt zu dem Ergebnis, dass noch vor zwei Jahren der Stromverbrauch im Neubau bei insgesamt 38.387 Kilowattstunden gelegen hat. Im Jahr 2025 sinkt der Verbrauch durch die PV-Anlage auf 25.360 Kilowattstunden, was einer Einsparung von 13.027 Kilowattstunden, das heißt einer Verringerung des Verbrauchs um 33,94 Prozent entspricht.
Durch diesen geringeren Strombezug ergibt sich eine Kosteneinsparung von rund 4.000 Euro. Zusätzlich sind in den zwölf Monaten 9.977 Kilowatt überschüssiger Solarstrom in das öffentliche Netz eingespeist worden und eine Vergütung von rund 700 Euro in die Stadtkasse geflossen. Damit belaufen sich die durch die PV-Anlage erzielten Einsparungen auf rund 4.700 Euro. „Dieses Ergebnis zeigt, dass die Entscheidung für die Photovoltaikanlage zukunftsweisend, wirtschaftlich und ökologisch bedeutend ist“, betont Bürgermeister Tarik Oenelcin.