Hessisch Oldendorfs Kulturmanagerin, Anastasia Bost, ist es gelungen, zur Eröffnung des diesjährigen Kulturprogramms der Stadt die international bekannte Fotografin Bettina Stöß zu gewinnen. Die Aufnahmen, die sie für die Ausstellung ausgewählt hat, sind eine fotografische Hommage an die Ausdruckskraft von Pina-Bauschs-Tanztheater und die fesselnde Intensität der Bewegungssprache von Marco Goecke.
Bürgermeister Tarik Oenelcin mit Kulturmanagerin Anastasia Bost (li.) und der Fotografin Bettina Stöß bei der Ausstellungseröffnung im StadtHaus.© Peter Jahn
Ebenso wie die Besucherinnen und Besucher der Vernissage ist Bürgermeister Oenelcin „begeistert von der Dynamik und der Ausdruckskraft“, die in den gerahmten Aufnahmen der Theaterfotografin Bettina Stöß steckt. Sie arbeitet seit 1993 als freiberufliche Fotografin mit dem Schwerpunkt Tanz- und Theaterfotografie und wohnt seit mehr als einem Jahrzehnt in Pötzen. Als Tanzchronistin verfolgt sie seit Anfang der 1990er Jahre die Choreografien von Pina Bausch und Marco Goecke. In der Ausstellung im Hessisch Oldendorfer StadtHaus ist eine besondere Bildauswahl deren Inszenierungen am Theater in Wuppertal zu sehen. Mit den Bildern der 2009 verstorbenen Tänzerin und Choreografin Pina Bausch und ihrem Nachfolger Marco Goecke zeigt Bettina Stöß zwei choreographische Generationen des Tanzes. Die Ausstellung ist noch bis Mitte April zu den allgemeinen Öffnungszeiten im StadtHaus zu sehen. Der Eintritt ist frei.