Zwei Jungen aus der Ortschaft Großenwieden/Kleinenwieden machen sich für einen Bikepark im Weserdorf stark und haben sich deshalb im vergangenen Jahr an die Mitglieder des Ortsrates gewandt. Die beiden Jungen begründen ihre Initiative damit, dass „für Kinder und Jugendliche kaum attraktive Orte vorhanden sind und dass Fahrradfahren beliebt ist, sich die nächsten Bikeparks jedoch in Hameln und Rinteln befinden, wohin die Anfahrt schwierig ist“.
Die Jungen betonen, „ein Bikepark bietet Spaß, Bewegungsmöglichkeiten und ist ein Treffpunkt für junge Menschen. Er fördert die Gesundheit und steigert die Attraktivität eines Dorfes“. Eine umweltfreundliche Gestaltung mit Holz, Erde und anderen Naturmaterialien ist gewünscht. Die Kosten sind nach Ansicht der Kinder im Vergleich zu Hallen- und Kunstrasenplätzen geringer. Ortsbürgermeister Andreas Hage führt in der öffentlichen Ortsratssitzung im Feuerwehrhaus in Großenwieden aus, dass es „bereits einen Termin mit dem Bürgermeister und Fachbereichsleiter Heiko Wiebusch sowie dem Ratsherren Günter Kuhnert aus dem Bereich Südweser gegeben hat“. Dort ist ein gleichlautender Antrag gestellt worden.
Ein kleiner Wermutstropfen für die beiden Großenwiedener Jungen, den sie sicherlich leicht verschmerzen können: Ihr Heimatort ist zwar weniger geeignet, „da hier eine passende Fläche fehlt, die zudem frei von Hochwasser sein sollte“. Der Bürgermeister und auch die Mitglieder des Stadtrates sehen deshalb die Kernstadt, die von Kindern und Jugendlichen aus den umliegenden Orten gut zu erreichen ist, als geeigneteren Standort für einen Bikepark an. Ein Lächeln fliegt über die Gesichter der beiden Jungen, die zur Ortsratssitzung gekommen sind, als Ortsbürgermeister Andreas Hage mitteilt, dass im städtischen Haushalt für 2026 ein Betrag für die Planung und Standortsuche eines Bikeparks enthalten ist, so dass dieses Projekt noch in diesem Jahr angeschoben werden kann.
Ortsrat unterstützt Posaunenchor
Ein Jahrhundert ist seit der Gründung des Posaunenchors in Großenwieden vergangen. Das soll gefeiert werden. „Am Sonntag, 15. März, beginnt das Jubiläumsfest um 10:00 Uhr mit einem Gottesdienst in der St. Matthaei-Kirche. Daran schließt sich um 11:30 Uhr ein Empfang im Gemeindehaus mit Ehrungen an“, erklärt Chorleiter Rainer Julitz in der öffentlichen Sitzung des Ortsrates und bedankt sich bei den Mitgliedern des kommunalen Gremiums. Diese haben einstimmig beschlossen, aus Mitteln des Ortsrates den Posaunenchor zu seinem Jubiläum mit 500 Euro zu unterstützen.